Ina hat gelernt auf ihre Mama aufzupassen
Ina ist ein aufgewecktes und kreatives Kind. Wenn sie nach Hause kommt füllt ihre fröhliche Stimme das kleine Haus. Die zwölfjährige lebt mit ihrem neunjährigen Bruder Vanea und ihrer Mutter Ecaterina in Moldau. Die beiden Kinder müssen bereits viel Verantwortung übernehmen, denn ihre Mutter hat Epilepsie. Da sie nicht arbeiten kann und Medikamente sehr teuer sind, lebt die Familie in bitterer Armut.
Wer Ina begegnet, sieht zuerst ihr offenes Lächeln. Ihre Hände sind nach der Schule tintenverschmiert und ihre Worte sprudeln nur so hervor wenn sie von ihrem Tag erzählt. Doch hinter der unerschöpflichen Energie verbirgt sich eine harte Lebensrealität.
Immer wenn sie von der Schule heimkommt, fragt sie ihre Mutter, wie es ihr heute geht. Alle paar Tage erleidet Ecaterina einen epileptischen Anfall. Ina weiß dann ganz genau, was zu tun ist: Ihre Mutter in eine sichere Position bringen, Hilfe rufen und Ruhe bewahren.
Für ein zwölfjähriges Mädchen ist das eine große Verantwortung. Sie hat gelernt auf ihre Mutter aufzupassen und sich um ihren Bruder zu kümmern.
Die Kinder glauben noch an Wunder
Inas Kinderzimmer ist klein und einfach gehalten. Die alte Tapete an der Wand löst sich bereits. Trotzdem versprüht sie viel Lebensfreude und lässt sich ihre Kindheit nicht nehmen. Sie liest gerne und erzählt uns von ihrem Malunterricht. Die Armut ist zum Alltag geworden.
„Alle Kinder reden über den Vergnügungspark im Dorf“, erzählt ihr Bruder Vanea aufgeregt, als er aus der Schule kommt. Er träumt von dem Spass, den er dort haben könnte. Doch er weiss, dass sie sich einen Besuch nicht leisten können.
Ecaterina kann kaum schlafen, wenn sie an all die Rechnungen denkt, die sie nicht bezahlen kann. Für Urlaub oder Geschenke reicht das Geld schon lange nicht mehr. „Meine Kinder haben sich schon daran gewöhnt nichts zu bekommen. Trotzdem wollen sie noch an Wunder glauben“, erzählt sie stockend.
So hilft Concordia der Familie
Kinder wie Ina tragen oft schon früh Verantwortung, die eigentlich Erwachsene übernehmen sollten. Gleichzeitig fehlt es vielen Familien an Unterstützung, um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen.
Unser Concordia Tageszentrum ist ein besonderer Ort für Ina: „Ich finde dort Freunde, kann tanzen und bekomme Hilfe bei den Hausaufgaben. Ich kann jetzt viel besser lernen.“ Sie bekommt die Unterstützung, die sie braucht und kann einfach Kind sein. Wir helfen der Familie außerdem mit Kleidung, Medikamenten, Lebensmitteln und Weihnachtsgeschenken. Alltägliche Dinge, die sich die Familie nicht leisten kann.
Ihre Spende verändert den Alltag von Kindern wie Ina
Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie ganz konkret:
- Mit 55 Franken schenken Sie einer Familie Lebensmittel für einen Monat.
- Mit 80 Franken helfen Sie, ein Kind ein halbes Jahr mit dringend benötigter Kleidung zu versorgen.
- Mit 125 Franken schenken Sie einem Kind Schulmaterialien für ein halbes Schuljahr.
Mit Ihrer Unterstützung können Kinder wie Ina weiterhin das erhalten, was jedes Kind braucht: Bildung, Geborgenheit, Förderung und die Chance auf eine Zukunft ohne Armut.
